travers

 

Kruppe herein (Travers)

Travers kommt aus dem französischen Wort „en travers“ was soviel wie quer bedeutet.
Steinbrecht: „Ein richtiges Travers, das sei vorausgeschickt, kann nur aus dem Schulterherein hervorgehen, muss also ein richtiges Schulterherein in sich schließen“.
Getreu dem Motto, Zeit haben und Zeit lassen, sollte der schlaue Reiter sich erst ein gutes Schulterherein erarbeiten, bevor er mit Kruppe herein beginnt. Sitzt das SH aber, beginnen wir uns dem Popo des Pferdes zu widmen.  Die Vorhand des Pferdes bleibt auf dem Hufschlag (in Bewegungsrichtung gestellt)dabei wird die Hinterhand so weit hereingebracht (ca. 30 Grad), bis das äußere Hinterbein am inneren Vorderbein vorbei fußt. Das Pferd geht somit auf 4 Hufschlaglinien.
Travers wird als Galoppstellung bezeichnet, und kann bei entsprechend richtiger Ausführung den Galopp verbessern. Grund dafür gibt das äußere Hinterbein, welches weit unter den Pferdekörper tritt was die Hankenbeugung verbessert, genau dieses Hinterbein soll den Galopp kraftvoll beginnen. Das Innere Hinterbein kann dann gelockert und weit unter den Schwerpunkt fußen.
Verbessert wird nicht nur der Galopp, die Schulterfreiheit im Zusammenhang mit der vermehrten Lastaufnahme der Hinterhand wird verbessert und somit einer Versammlung zu gearbeitet.
Lesen tut es sich recht einfach, ausführen ist die Kunst. Die Kunst die Hilfen immer feiner werden zu lassen bis wir auch unser Kruppe herein „im Schlaf“ als sogenannten Automatismus abrufen könnten. Ihr seid nicht alleine, auch Eurem Pferd geht es Anfangs ähnlich, bis sich der Knoten im Gehirn löst. Ich helfe Euch gerne diesen zu entwirren

 

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