mairitt_Bilder 017Ein Pferd kostet Geld – das ist unbestritten! Zusätzlich noch Geld in Reitunterricht investieren? Nicht alle Reiter können es, aber würden es gerne tun.
Warum es sich durchaus lohnt und Vorteile deutlich überwiegen…

 

Reitunterricht ist Teamarbeit

Hat man einen (vermeintlich) geeigneten Reitlehrer gefunden, der sich mit den Ansprüchen deckt, kann es zur Probestunde gehen:
Allem voran steht die Bereitschaft, zusammenzuarbeiten zu wollen. Hierbei sollte keinesfalls auf ein klärendes Einführungsgespräch verzichtet werden – es lässt schnell erkennen, ob Reitlehrer und sein potentieller Schüler auf gleicher Wellenlänge schwimmen: Vielleicht haben beide andere Vorstellungen, andere Ziele? Hier müssen sich beide Parteien einig sein – es muss eine gemeinsame Richtung ausgearbeitet werden, in die es künftig gehen soll.

An dieser Stelle sei angemerkt: Pferd und Reiter müssen sich wohlfühlen und es sollte immer zum Wohle des Pferdes gehandelt werden.

Reitunterricht ist vor allem pädagogisch unterstützend

Man muss sich vor Augen halten, dass der Reitlehrer es nicht besser machen will, das ist eigentlich auch nicht seine Aufgabe. Vielmehr möchte er Pferd und Reiter ein Stück auf ihrem Weg begleiten. Gemeinsam freuen sich er und sein Schüler über Fortschritte, gemeinsam werden Tiefen durchstanden und bewältigt.

Anweisungen – die immer in ruhigem Ton gegeben werden sollten – dürfen vom Reitschüler nicht als Kritik, sondern sollten als Tipps oder Hilfestellung aufgefasst werden, um erfolgreich zusammenarbeiten zu können. Fühlt sich der Reiter kritisiert, blockt alles an ihm ab, er verschließt sich. Das Pferd tut es ihm gleich (Pferde sind für Stimmungen der Menschen sehr empfänglich) und der Erfolg lässt lange auf sich warten. Um ein solches Szenario zu vermeiden, sollte bei der Wahl des Reitlehrers und der Unterrichtsform viel Wert auf Sympathie gelegt werden.

Gute Reitlehrer merken, wann sie unterstützen können. Gute Reitlehrer kennen ihre Reitschüler genau: Sie ermutigen, wenn es die Situation erfordert, sie zeigen kleinste Fehler auf, vor allem aber loben sie, wenn es notwendig und richtig ist. Lob erhält den Spaß an der Arbeit.

Reiter und Reitlehrer mit dem Pferd im Trialog

Nur der Reiter spürt, was sein Pferd genau jetzt in diesem Moment braucht. Der Reitlehrer sieht, wie das Pferd unter dem Reiter geht, wie es sich bewegt und was es brauchen könnte (!). Ihm kommt primär die Aufgabe zu, den Reiter zu unterstützen.

Der Reitlehrer erkennt plötzlich andere Probleme oder Probleme, die vorher gar nicht existierten, da sie für den Reiter nicht vorhanden waren – er hat sie einfach nicht gesehen.
Hier können mit Hilfe des Reitlehrers neue Lösungsansätze gefunden werden. Reitlehrer haben oftmals mehr Erfahrungen, mit denen sie helfen können, Probleme bei Pferd, Reiter oder bei beiden zu lösen.

Betont werden sollten neben „Schwächen“ des Pferd-Reiter-Paares immer auch Stärken, auf die aufgebaut werden kann. Der Reitlehrer hat oftmals einen objektiven Blick auf Pferd und Reiter und sieht in beiden Stärken, über die sich letztere gar nicht bewusst waren. Das schafft neues Selbstvertrauen.

Deshalb ist der regelmäßige Austausch zwischen Reiter und Reitlehrer um, über und mit dem Pferd so wichtig. Die gemeinsame Arbeit ist meist für alle Beteiligten – Reiter, Pferd und Reitlehrer — sehr bereichernd, neue Erfahrungen können gemacht und Beziehungen zwischen Mensch-Mensch und Mensch-Pferd aufgebaut beziehungsweise vertieft werden.

, welcher Ansprüche deckt, Spaß macht und reiterlich sowie persönlich weiterbringt – gut investiertes Geld für eine schönere, harmonische Zukunft mit dem Partner Pferd!

Quelle: www.reittv.de

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